SAP Cloud Analytics Journey

Bill McDermott macht klare Ansagen. SAP soll „The Cloud Company“ werden. SAP Cloud wird die Basis für die Digitale Transformation. Basierend auf HANA, unterstützt durch Machine Learning und das SAP Leonardo IoT-Portfolio und versehen mit der preisgekrönten Fiori User Experience.

Das ist der Weg, den SAP aktuell geht. Seit 02/2010 ist er Vorstandssprecher der SAP SE. Betrachtet man einmal, was sich seither getan hat, kann man fast nur staunen.

SAP hat sich hier vom organischen Wachstum abgewendet und Milliardenübernahmen getätigt und gleichzeitig Bereiche wie BI/Analytics massiv vorangetrieben:

SAP Cloud (Analytics)
SAP’s Cloud Analytics-Reise
Quelle: Eigene Recherche, Internet

Laut Capital Market Day-Präsentation 2017 macht SAP in 2016 rund 3 Milliarden € Umsatz und verzeichnet 125 Millionen User für die Cloud. Gut, schaut man sich mal ein wenig die Akquisitionskosten an, so hat man das noch lange nicht wieder eingespielt. Aber es geht hier natürlich um das Geschäft der Zukunft.

Bill McDermott hat damit klar gezeigt, zu was er bereit und entschlossen ist.

Betrachtet man nun mal die Cloud Analytics-Ebene, dann ist doch interessant, dass BusinessObjects bereits 2006 auf die Cloud gebaut hat. Nach der Übernahme 2008 hatte SAP also bereits ein erstes Cloud Analytics-Angebot im Hause.

2010 wurde dies darauf hin neu als BI on Demand gelaunched. Damals schon mit freiem Test-Account, bei dem man mit zumindest kleinen Datenmengen den schon bald HANA-basierten BO Explorer ausprobieren konnte.

Nach meinem Gefühl hat BI on Demand jedoch niemals wirklich Fahrt aufgenommen. mit dem in 2013 gestarteten SAP Lumira Cloud-Angebot, war dann der BO Explorer wohl doch auch nicht mehr so interessant.

Ende 2015 kam dann die Info, dass Lumira Cloud mit dem Release 1.28 nicht mehr weiter aktualisiert wird. Ende 2014 wurde ja auch schon parallel Cloud for Planning (C4P) gestartet. Einige Monate später sickerte dann Projekt Orca durch, welches dann ein Jahr nach Start von C4P den Namen Cloud for Analytics (C4A) bekommen sollte. Damals wurde auf zusätzliche BI-Funktionalitäten verwiesen, welche diesen evolutionären Schritt rechtfertigen sollte.

Kein Jahr hat der Name gehalten, bis dann Mitte 2016 die Umbenennung in BusinessObjects Cloud folgte. Dazu kamen gewisse Predictive-Fähigkeiten. Wie wir wissen, sollte dies in der jungen Geschichte nicht die letzte Umbenennung sein. Folgte doch zur SapphireNow 2017 im Mai die Umbenennung in SAP Analytics Cloud. Ein Schritt, den beispielsweise Gartner-Analystin Cindi Howson als „smart“ bezeichnete.

Interessant ist jedoch noch zu vermerken, was parallel geschehen ist. So wurden Anfang 2016 die Predictive Services innerhalb der SAP Cloud Plattform (damals noch HANA Cloud Plattform) bereitgestellt und damit analytische HANA-Fähigkeiten in der Cloud verfügbar gemacht. Zeitgleich wurde mit der Übernahme von Roambi auch der Mobile BI-Aspekt im bestehenden Cloud Analytics-Portfolio gestärkt.

SAP Analytics Hub bildet mit dem letzten Renaming wohl nur den vorläufigen Höhepunkt der SAP Cloud Analytics Journey.

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DSAG Technologietage – Was man für BI & Analytics mitnehmen kann

Am 21. Und 22.02.2017 waren in Mannheim die DSAG Technologietage. Das Motto lautete – „Change = Chance: Heute ist morgen schon gestern“.

Leider war ich nicht vor Ort, analysiere jedoch gerne mal die Folien, um zu sehen, was sich im Bereich BW/BI/BO/Analytics und angrenzenden Bereichen bei der SAP so tut. Gerne bekomme ich auf dem Blog auch Feedback und Ergänzungen von Teilnehmern.

Die SAP HANA Cloud Platform (HCP), hier auch als SAP Cloud Platform beschrieben, scheint aktuell das große Ding zu sein. In der Keynote von SAP CIO Thomas Saueressig nimmt diese ganz klar die führende Rolle als Plattform für die Digitale Transformation ein.

Bei der HCP wird Analytics und Business Intelligence ganz klar als fundamentales Element der Digitalisierung (Machine Learning, Real-time Analytics) sowie der Digitalen Transformation (Zusammenspiel von Business process und Business intelligence) dargestellt. Die HCP soll dabei Mission Critical Data analysieren und visualisieren. Und wenn Data richtig Big wird, wird einfach HANA Vora angeflanscht.

Auch werden auf Basis der HCP einige Machine Learning Services, sogenannte Intelligent Enterprise Applications vorgestellt:

  • Resumee Matching
  • Cash Application Intelligence
  • Ticket Intelligence

Die Referenz fehlt, es dürfte aber ganz klar das seit kurzem verfügbare SAP Clea sein.

Auf den BW/4HANA-Folien werden aktuell 4.000+ BW on HANA-Kunden von insgesamt 16.000+ dargestellt. 8.000+ auf Release 7.3/7.4. Fast der Versuch zu sagen, das 7.5-Kunden ja sowieso auf HANA gehen, was nach meiner Erfahrung ganz klar nicht unbedingt der Fall ist. Nun wenn ich vergleiche, dann sind in den letzten 1 ¼ Jahren 1.500 BW-Kunden on HANA gegangen oder haben so gestartet. Bei 1.000 Neukunden in der Zeit ist hier sicherlich ein großer Teil zu sehen, die direkt on HANA starten. Also SAP, 12.000 Kunden voraus bis 2025!

Ansonsten haben die Folien von Roland Kramer und Gordon Witzel nichts wirklich Neues zu BW/4HANA gebracht. Aber bei so einer Veranstaltung muss man vielleicht auch erst alle nochmal abholen.

Ulrich Christ und Jürgen Haupt haben eine schlanke und dynamische Modellierung mit BW/4HANA und BW powered by HANA vorgestellt. Dabei ging es ziemlich ins Detail zu den flexiblen Möglichkeiten über einen CompositeProvider mit Hilfe von Associations und transitiven Attributen neue Stammdaten über alle LSA++-Layer zu integrieren. Ähnliches wurde bereits vor etwa einem Jahr in einem First Guidance-Paper vorgestellt.

Detlef Wassermuth stellt den aktuellen Stand der Planungs-Werkzeuge von SAP vor. Dabei wird BPC klar als Schwerpunkt dargestellt und die Möglichkeiten zwischen Embedded und Standard Model diskutiert. Aber auch hier nicht wirklich Neues.

Jie Deng und Alexander Peter stellten den aktuellen Stand zu Lumira 2.0 sowie Analysis Office vor. Bzgl. Analysis wurden kurz die Neuerungen von Release 2.4 vorgestellt und die Roadmap, was kommen soll. Hierzu gab es jedoch auch bereits diverse Webinare. Genauso bei Lumira. Auch hier wurden nach meinem Gefühl keine wesentlichen Neuheiten gezeigt, die man nicht bereits hätte kennen können. Allerdings gab es eine Demo und Live habe ich jetzt selbst auch noch nicht viel gesehen.

Von Abassin Sadiq und Larissa Naujoks wurde SAP BusinessObjects Cloud vorgestellt. Aufgefallen ist mir dabei das folgende Übersichtsbild:

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Quelle: SAP SE, „V010 –Wer morgen nicht von gestern sein möchte: SAP BusinessObjectsCloud –SAP Analytics aus der Wolke“ von Abassin Sidiq, Larissa Naujoks

Die Frage ist, was hier wohl „Verticals“ bedeutet? Der Stern deutet darauf hin, dass es sich um eine geplante Function handelt. In der Vergangenheit war hier auch schon mal GRC zu lesen oder auch „Embedding – Analytics into Applications“ wie noch in der letzten Roadmap vom Januar 2017. Natürlich könnte unter Verticals genau das Thema Embedding gemeint sein.

In einer Fiori-Session wurde von Michael Falk folgende Folie als geplante Innovation vorgestellt:

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Quelle: SAP SE, „V026 – SAP Fiori Evolution“ von Michael Falk

Evtl. schließt sich hier ja auch wieder der Kreis zu dem Theme „Verticals“ bei BO Cloud.

Kundenvorträge sind natürlich immer sehr interessannt und willkommen. So hat Tjarko von Lehsten von der Swisscom AG gezeigt, wie man dort das Thema BW on HANA angeht. Dort präsentierte er, nicht zum ersten Mal, das Projekt OneBI, welches drei BW-Systeme im Greenfield-Ansatz auf eine BW on HANA/HANA Native-Plattform für den dortigen Bereich Finanzen und Controlling konsolidieren sollte. Das Projekt wurde im Rahmen des BW 7.5 Ramp-Ups in  Zusammenarbeit mit SAP durchgeführt und setzte auch gleich auf den BusinessObjects Enterprise-Tools auf.

Das Projekt hat eine Laufzeit von über 2 Jahren (5.000 Manntage), und läuft parallel zu einem OneERP-Projekt.

Trotz das das Projekt aktuell noch läuft, kann man heute schon einige Lessons Learned daraus mitnehmen:

  • Bei Realtime-Ansätzen muss man auch auf die Stammdaten achten
  • Frühzeitige Einbeziehung der Fachbereiche, Aufbau eines Play Lab
  • Schnelles und agiles natives Modellieren verlängert Test- und Go-Live-Zyklen
  • Bei agilem Projektmanagement sollten die funktionalen Anforderungen so genau wie möglich definiert werden
  • Richtlinien und Standard-Szenarien sind sehr hilfreich
  • Ein Training für BW on HANA und HANA-Technologie vor dem Projekt ist notwendig
  • ODP-DataSources und EIM (Smart Data Integration/Access) stellen wichtige Integrationsfunktionen dar
  • Man muss sich entscheiden, ob der EDW-Layer in der HANA oder im BW liegt
  • Data Streaming benötigt neue Skills und hat eine gewisse Komplexität. Es bedient auch ganz neue Anwendungsfälle.
  • Die Reduktion auf neue Objekte führt zu einer schnelleren Implementierung
  • SQL-basierte Transformationen sind schnell und stabil

Sicherlich für viele ein Traumprojekt mit der Möglichkeit, die Fähigkeiten der Systeme und Werkzeuge voll auszunutzen und deren Mehrwert im Vergleich zur „alten Welt“ zu erfahren.

Ein weiterer Erfahrungsbericht kommt von WITTENSTEIN SE. Im Vortrag „Chance und Change für BI: SAP BW im Kontext einer HANA Strategie bei der WITTENSTEIN SE“, gehalten von Pascal Kranich von WITTENSTEIN und Stefan Kahle von ISR AG.

WITTENSTEIN als mittelständisch orientiertes, produzierendes Unternehmen mit starker internationaler Ausrichtung setzt stark auf die Digitalisierung. Industrie 4.0 spielt eine große Rolle. Der Mensch als Entscheider steht im Mittelpunkt. Daraus folgt: „Business Intelligence Fähigkeiten der Organisation werden zum strategischen Wettbewerbsfaktor“.

In der Data Warehouse-Zielarchitektur laufen betriebswirtschaftliche Daten aus SAP ERP, produktionsorientierte Daten aus dem MES und Sensor- und Maschinendaten, welche zuerst in Hadoop gesammelt werden zusammen.

In der weiteren Präsentation werden verschiedene Beispiele zu Mixed Models (BW & HANA-Modellierung) dargestellt.

Die Lessons Learned von WITTENSTEIN:

  • HANA allein ist kein EDW und BW kann nicht alle Optimierungen nutzen, welche HANA bietet
  • Man hat die Qual der Wahl zwischen BW und HANA und muss klare Regeln festlegen und diese einhalten
  • Sponsorship spielt eine wichtige Rolle
  • Kommunikation ist alles
  • Organisation ist herausforderner als die Technik

Einige Parallelen finden sich in den Erfahrungen die man macht sowohl bei Swisscom wie auch bei WITTENSTEIN. Gleichzeitig hat man den Eindruck, BW on HANA ist angekommen und zeigt seinen Nutzen.

Dann ein etwas technischer Anwenderbericht über die Einführung einer Nearline-Storage (NLS)-Lösung für das BW der Münchner Stadtwerke im Rahmen einer bevorstehenden HANA-Migration einschließlich Upgrade. Die Einführung der Lösung wurde durch Roland Kramer unterstützt. Interessant dabei die doch gut aussehenden Monitoringmöglichkeiten

Trotz des eher technischen Aspekts des Projekts ist es doch interessant, das auch der Fachbereich hier ein sehr positives Feedback abgegeben hat. Leider ansonsten wenig weitere greifbare Lessons Learned.

Die Präsentation „V047 –IoT Optionen anhand konkreter Lösungs-und Kundenbeispiele“ von Smitha Rayala (SAP) zeigt hauptsächlich die Lösung „SAP Predictive Maintenance & Service“ (PdMS). Die HANA-basierte Lösung stellt sich recht komplex als Zusammenspiel von SAP-Systemen, Open Source und 3rd Party-Lösungen dar. Für die Datenintegration werden Werkzeuge wie SAP Data Services oder Smart Data Streaming genutzt und ein Multi-Temperature-Konzept mit SAP IQ für „warm data“ wird dargestellt. Ebenfalls kommen in der technischen Realisierung Hadoop und HANA Vora, sowie R zum Einsatz bzw. sind geplant. Dazu passend wird als Methodologie der CRISP-DM-Ansatz vorgestellt. Auch wenn die Folien nur wenig Details hergeben, zeigt es einfach mal ein eine konkrete Lösung im Analytics-Umfeld, welche auf den aktuellen Technologien und Ansätzen der SAP aufsetzen.

In einem zweiten Teil wird SAP Vehicle Insights als aktuell HCP-basierte Lösung vorgestellt. Auch hier zeigt sich, das im Hintergrund eine Vielzahl an Technologien und Werkzeugen der SAP zusammenspielen und Analytics einen wichtigen Bestandteil darstellt:

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Quelle: SAP SE, „V047 –IoT Optionen anhand konkreter Lösungs-und Kundenbeispiele“ von Smitha Rayala

Der Vorteil im HCP-Betrieb wird darin gesehen, dass man trotz des komplexen Zusammenspiels eigentlich keine Betriebskosten hat, da alles von der SAP gemanaged wird.

Von Dr. Stefan Hoffmann (SAP) präsentierte „V132 – SQL Datawarehousing gemeinsam mit Business Warehouse BW4/HANA und deren gemeinsame Nutzung mit BW Inhalten“. Da das HANA DW-Konzept vorsieht, rund um HANA als Datenbank ein größeres Toolset bevorzugt aus dem eigenen Haus einzusetzen, wurden diese auch so vorgestellt. Zuerst im Gesamtkontext, dann auch einzeln:

  • SAP Enterprise Architect Designer – zur Modellierung des semantischen und logischen Datenmodells
  • SAP HANA EIM: SDI/SDQ und ADP – oder auch SAP HANA Enterprise Information Management: Smart Data Integration/Smart Data Quality und Agile Data Preperation für ETL und Datenqualität.
  • SAP HANA Web IDE – zur Modellierung von Calculation Views
  • SAP HANA CDS Development – graphischer und scriptbasierter Editor für virtuelle Datenmodelle auf ABAP-Basis
  • SAP Data Warehousing Foundation – Data Temperature Management Strategie mit dem Data Lifecycle Manager (DLM)
  • Native DSO (NDSO) – Quasi das Standard DSO nativ auf HANA implementiert und in FlowGraphs integriert
  • SAP HANA Data Warehouse Scheduler – macht den Eindruck als wäre es die HANA-Variante der Prozessketten.

In dem Kontext sei auch das Februar-Update der SAP Data Warehouse Overview & Roadmap-Präsentation erwähnt. Darin wird auch nochmal der grundsätzliche Ansatz und die Differenzierung zum BW/4HANA erläutert. Dort wird auch ganz frisch der oben beschriebene Swisscom-Fall als Beispiel für ein Mixed Model vorgestellt.

Zusammenfassend lässt sich aus der Folien-Perspektive sagen, die Technologietage sind wohl keine Veranstaltung um große Neuigkeiten zu kommunizieren. Jedoch gab es interessante Kundenvorträge und Deep Dives wie den von Ulrich Christ und Jürgen Haupt. Auch lohnt sich wohl immer mal der Blick links und rechts von BI und BW.

BusinessObjects Cloud – First Steps 1

So, er ist da. Und das schon einer Woche. Der Partner Demo Tenant für BusinessObjects Cloud (BOC).

Nach der ersten Übersicht und der Einrichtung der User für das weitere Team, natürlich gleich mal das erste Diagramm angelegt und ein Excel-File hochgeladen. Gefühlt ist nicht alles intuitiv. Man muss erstmal reinfinden. Offensichtlich werde ich das eine oder andere Video anschauen müssen oder vielleicht sogar die Zeit finden, den OpenSAP-Kurs zu BOC bzw. Digital Boadroom anzuschauen.

Auch die ersten Erfahrungen waren, dass das System in einer Woche mindesten 3x Probleme mit der Verfügbarkeit hatte. Netterweise bekommt man nachdem man es gemerkt hat auch bald eine Mail dazu.

Gut, schnell stellt man sich bei einer auf HCP basierenden Anwendung auch etwas anders vor:

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Gut, die Datei habe ich von Kaggle und sie umfasst ca. 50 MB und 1 Mio Datensätze anonymisierte Echtdaten von Rossmann.

Aber auch so ist mein Eindruck nicht ganz flüssig. Die Punkte, die sich bewegen, damit sich überhaupt was bewegt, sieht man z. B. auch bei dem Demo Dashboard. Natürlich kann das auch noch mit der Bandbreite und dem Netzwerkverkehr zu tun haben.

Damit ich mir auch gleich ein paar gute Beispiele anschauen darf, habe ich entsprechend den BOC content aus dem SAP Store heruntergeladen und in die BOC importiert:

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Da kommt ganz schön was zusammen. Und ich meine nicht nur die 89-seitige Doku dazu:

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Oder zum Beispiel einige Digital Boardrooms wie dieser hier:

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Hm, by the speed of thought???

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1-2 Minuten später – Ahhh:cloud_content06

Nun, wahrscheinlich ist mein Bildschirm zu klein, um solche großen Zahlen anzuzeigen:

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Es kommen auch Dateien mit, die auch schon mal schnell etwas Memory allokieren:

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Aber es ist ja noch genug da 😉

So, schauen wir dann, wie es weiter geht. Evtl. steht die HANA Cloud Connection auf der Agenda…

Cloud BI – Stand der Dinge 2017

2016 war ein wichtiges Jahr für Business Intelligence & Analytics in der Cloud im Speziellen und für Cloud Computing im Allgemeinen. Viele große Anbieter haben mittlerweile eine Cloud BI-Lösung im Angebot und bilden damit einen vorläufigen Höhepunkt einer Entwicklung, welche seit Anfang der 00er-Jahre mit Salesforce.com ihren Anfang genommen hatte.

Cloud Computing selbst hat sich mittlerweile etabliert und ist fester Bestandteil viele IT-Strategiediskussionen.

Laut [BARC2017] sind die Vorteile klar. Eine schnellere Verfügbarkeit, minimale Einbindung der IT, geringe Investitionen (Capex vs. Opex) und die vielgepriesene Elastizität der Ressourcen. [Forrester2015] fast es noch kompakter zusammen: Geschwindigkeit und Agilität.

Jedoch sind auch klar Risiken zu sehen, wie bei [TDWI2016] z. B. Datensicherheit, Datenschutz sowie Regulatorische Vorgaben und Compliancevorschriften.

Nach [EMA2015] gehören zu den wichtigsten Maßnahmen zum Schutz der Daten:

  • Verschlüsselung von inaktiven Daten
  • Audit Trails bzgl. Datenzugriff und Datenänderungen
  • Automatisierung von Regeln zur Datenspeicherung Fortgeschrittene
  • Authentifizierungsmethoden bzgl. der Datenverbindung
  • Maskieren von Daten basierend auf einem Berechtigungskonzept

 

[BARC2017] sieht für Cloud BI die folgenden Hot Spots:

  • Cloud BI hat den Tipping Point erreicht – Obwohl Datenschutz immer noch ein kritisches Thema ist, werden sich viele Unternehmen bewusst, dass die Daten in einer Public Cloud evtl. sicherer sind, als im eigenen Rechenzentrum.
  • Power User dominieren Cloud BI – Während normale Anwender Berichte und Dashboards konsumieren, analysieren Power User Daten, erstellen Berichte und bereiten zu einem Teil die Daten selbständig auf.
  • BI vor Datenmanagement – Unternehmen betreiben leichter BI in der Cloud, als dort ein Data Warehouse oder ein Data Mart aufzubauen und Datenintegration aufzubauen.
  • Public Cloud gibt die Richtung vor – Public ist die bevorzugte Form, gefolgt von Hybrid oder Private-Angeboten.
  • Cloud BI Outsourcing ist real – Mit Cloud wird automatisch ein Teil der Infrastruktur outgesourced. Viele gehen noch weiter in Richtung Managed Services.
  • Kleine Unternehmen zeigen, wo es lang geht – Kleine Unternehmen gehen eher in die Cloud als große und bevorzugen hier auch Public Cloud-Angebote
  • Nordamerika nutzt eher Cloud als Europa – Die Unternehmen sehen Cloud eher strategisch und preferieren die Public Cloud, während Europa im Bereich Private Cloud stark ist.

 

Das Cloud BI im Vergleich zu CRM oder ERP-Anwendungen erst jetzt auf dem Markt ins Laufen kommt, hat lt. [EMA2015] seine Gründe:

  • Die für BI zugrundeliegenden Datenmodelle sind im Vergleich sehr unternehmensindividuell
  • Ebenfalls im Frontend gibt es typischerweise keinen Standardprozess
  • Die zwischen Quellsystemen und BI-System ausgetauschten Datenmengen sind typischerweise deutlich höher als bei transaktionalen Anwendungen

 

[Forrester2015] gibt bei der Auswahl eines Cloud BI-Anbieters folgendes zu beachten:

  • Der Abgleich des Cloud-Angebots mit den eigenen Anforderungen und Erwartungen
  • Die Berücksichtigung hybrider Modelle zur Kombination von On-Premise und Cloud BI
  • Sicherstellung der Erfüllung der Anforderungen durch Compliance und Vorschriften
  • Die eigenen Anforderungen und die Möglichkeiten des Anbieters bzgl. Offline Verfügbarkeit

 

SAP bspw. liefert bzgl. Cloud BI in den verschiedensten Servicemodellen Lösungen aus:

  • Software as a Service (SaaS): die Anwendung wird aus der Cloud heraus angeboten, z. B. SAP BusinessObjects Cloud
  • Platform as a Service (PaaS): in der Cloud wird eine Plattform zur Entwicklung von Applikationen angeboten, z. B. SAP HANA Cloud Platform
  • Infrastructure as a Service (IaaS): Die komplette Infrastruktur (Speicherplatz, Rechenleistung) wird angeboten und es kann beliebige Software darauf installiert werden, z. B. SAP HANA Enterprise Cloud (HEC)
  • Speziellere Modelle wie
    • Data as a Service (DaaS) – der Service liefert definierte Daten zur Nutzung z. B. SAP Digital Consumer Insight
    • Big Data as a Service (BDaaS) – Big Data Applikationen werden direkt nutzbar zur Anwendung z. B. Altiscale (SAP)
    • Analytics Microservices – Durch eine API in eine Software eingebundene Funktion z. B. SAP Hybris as a Service (YaaS)

 

[TDWI2016] liefert 12 Best Practices sich dem Thema Cloud BI zu nähern:

  • Begrüße den Wandel – Bedenken bzgl. Datenschutz und Datensicherheit behindern den Weg in die Cloud. Unternehmen, welche in der Cloud sind, sehen klar die Vorteile bzgl. Flexibilität und Agilität.
  • Beachte kulturelle Themen – Es gibt legitime Gründe gegen die Cloud. Jobs können dadurch wegfallen. Change Management und Weiterbildung sind hier wichtig.
  • Nutze die Cloud um schneller Wert aus BI und Analytics zu ziehen
  • Suche die richtigen Projekte für den erfolgreichen Start
  • Nutze Cloud um die Integration zwischen BI, Analytics und Anwendungen zu modernisieren
  • Cloud-Architektur ist wichtig – Die Cloud ist Teil einer größeren IT-Architektur und in hybriden Ansätze wird viel Zukunft gesehen
  • Weite die IT-Governance auf die Cloud aus
  • Denke im Voraus an Performance und Latenzzeiten
  • Nutze die Cloud als Gelegenheit um mit Open Source zu experimentieren
  • Gehe nicht davon aus, das Datensicherheit und Disaster Recovery automatisch passieren
  • Stelle sicher, dass eine ausreichende „Elastizität“ gegeben ist
  • Konzentriere dich auf eine gute Integration zwischen On-Premise und Cloud

 

Referenzen:

[BARC2017] – BARC & EckersonGroup – BI and Data Management in the Cloud: Issues and Trends, BARC Research Study, January 2017

[TDWI2016] – TDWI – Best Practice Report Q4/2016 – BI, Analytics and the Cloud – Strategies for Business Agility, 2016

[EMA2015] – Enterprise Management Associaties (EMA) – Analytics in the Cloud – An EMA End-User Research Report, January 2015

[Forrester2015] – The Forrester Wave(TM): Cloud Business Intelligence Platforms, Q4 2015

SAP BI Statement of Direction für On-Premise

Heute wurde ein aktuelles Statement of Direction (SOD) für BusinessObjects BI veröffentlicht.

Nachdem vor Kurzem auf zum Start der SAPPHIRENOW bereits kund getan wurde, dass alle BI-Lösungen, On-Premise und Cloud unter BusinessObjects laufen. Und mit der starken Präsentation der Cloud BI-Lösung von SAP überlegt man sich natürlich schon, wo geht das alles hin.

Nun, was kann man aus dem SOD mitnehmen, welches immerhin auf 20 Seiten präsentiert wird?

Mit dem SOD möchte SAP eine Roadmap für die nächsten 2 Jahre aufzeigen. Zunächst tut die SAP dies, in dem Sie klar darstellt, dass sowohl in die Cloud wie auch in On-Premise BI weiter investiert wird. Die Strategie ist „Innovate the core and lead the cloud“.Durch die Digitale Transformation werden Themen wie Predictive, Self-Service und Realtime immer wichtiger.

Innovate the core
Timo Elliott, 2016

SAP sieht Analytics und BI als die Schlüsseltechnologie, um aus der dem digitalen Business Werte zu schöpfen. SAP wirbt hier mit dem Stichwort „Reimagine Analytics

Nach der Vorstellung der allgemeinen Richtung liegt der Schwerpunkt des SOD auf den folgenden Tools:

Schade, dass Crystal Reports hier nicht auftaucht. Ist es doch immer noch Teil der Simplification-Roadmap von SAP.

SAP sieht zwei Trends am Markt. Den Trend in Richtung Self-Service BI. SAP sieht hier Lumira und Analysis for Office positioniert. Bei Lumira wurde massiv investiert in neue Funktionen und durch die Verschmelzung mit Design Studio Ende 2016 wird hier die Strategie weiter entwickelt. Bei Analysis for Office wurde ein gemeinsames Add-In mit BPC entwickelt, um den Nutzen beider Welten zu erhöhen.Zukünftig soll dieses noch um Live Office-Funktionen erweitert werden.

Der zweite Trend ist, in die IT-gesteuerte Unternehmens-BI skalierbarer und vertrauenswürdiger zu machen. Erreicht werden soll das durch die Vereinfachung des SAP BI-Portfolios, ein einfacheres Plattformmangement und die Modernisierung der BI-Werkzeuge. Die SAP sieht hier Design Studio, Web Intelligence und Crystal Reports (also doch Crystal Reports, im Dokument jedoch ohne BusinessObjects vorangestellt???):

Mit Design Studio 1.5 und 1.6 sollten hauptsächlich die Lücken zu BEx Web Application Designer und SAP BusinessObjects Dashboards geschlossen werden. Aber auch viele neue Features wie die Scorecard-Komponente oder Smart Objects. Die BI Plattform 4.2 liefert die vertrauenswürdige Basis für BI im ganzen Unternehmen.

Auch Web Intelligence liefert viele Erweiterungen mit BIP 4.2 und für alle Tools wird weiter investiert und an den oben genannten Zielen gearbeitet.

Auch die BusinessObjects Mobile-Lösung ist klar weiter gesetzt und hat ihren Cloud-Gegenspieler nun mit Roambi gefunden. Zukünftig wird Lumira hier u. a. noch stärker unterstützt werden.

SAP BusinessObjects Predictive Analytics soll seine Position weiter ausbauen. Ebenso wird in die prädiktiven Fähigkeiten von HANA investiert. Predictive Anaytics soll für jeden Anwender nutzbar werden. Das wird von SAP als ein „data scientists in a box“ beschrieben.

Des weiteren sieht SAP die HANA Plattform als Digital Enterprise Platform, welche zwar auf der „Cloud First“-Philosophie beruht, jedoch bereit ist, die Brücke zwischen Cloud und On-Premise zu schlagen. BusinessObjects BI-Werkzeuge sind Schlüsselelemente dieser Plattform.

Bzgl. S/4 HANA werden die Core Data Services das zentrale Element sein, um im gesamten Kontext von S/4 HANA alle Möglichkeiten für operative, taktische und strategische Analytics , unterstützt auch durch ein embedded BW zu liefern. Das Ziel ist dabei alle Standard-ABAP-Berichte abzulösen.

Und zu guter Letzt, nach einem erneuten Werbeblock für die Cloud BI-Welt fordert die SAP die Community auf, mitzumachen und sich einzubringen.

Alles in allem, nicht viel unerwartetes. Wenig, was nicht schon die letzten Wochen bekannt geworden ist. Jedoch sicherlich eine gute Zusammenfassung, um klar zu stellen, wohin der Weg geht.

Seien wir gespannt wie es weiter geht…

Gartner MQ CPM – aus 1 mach 2

Gartner definiert Corporate Performance Management (CPM) wie folgt:

„CPM is an umbrella term that describes the methodologies, metrics, processes and systems used to monitor and manage the business performance of an enterprise. Applications that enable CPM translate strategically focused information to operational plans and send aggregated results. These applications are also integrated into many elements of the planning and control cycle, or they address BAM or customer relationship optimization needs.
CPM must be supported by a suite of analytical applications that provide the functionality to support these processes, methodologies and metrics.“

Gartner hat ende Mai zwei neue Magic Quadrants veröffentlicht. Aus dem ehemaligen MQ für Corporate Performance Management wurden zwei neue MQ’s entwickelt:

  • Magic Quadrant for Financial Corporate Performance Management Solutions (FCPM)

    „Financial corporate performance management solutions must be understood by the financial application strategists within enterprise finance organizations, so that they can improve efficiency and compliance in processes leading to the financial close.“

  • Magic Quadrant for Strategic Corporate Performance Management Solutions (SCPM)

    „Strategic corporate performance management solutions help CFOs and other business leaders manage organizational performance and strategy.“

Schon 2015 hat Gartner diesen Schritt in dem Artikel „The Breakup of the CPM Suite“ angedeutet. Für FCPM sieht Gartner die Möglichkeit, Buchhaltungsprozesse, sowie Management Reporting und Analyse zu verbessern. Bei SCPM sieht Gartner die Entwicklung hin zu einer stärkeren Unternehmensplanung, Performance Reporting und Strategiemanagement.

SAP ist in den beiden neuen MQ’s als Leader vertreten. Bei FCPM teil sich SAP den Quadranten mit Oracle, Blackline und Workiva. Bei SCPM sind Oracle, IBM und Adaptive Insights unter den Leadern.

Interessant bei SCPM finde ich SAS, welche hier als Challenger positioniert sind, während sich die 11 anderen im unteren Bereich bzgl. „Ability to Execute“ befinden. Interessant aus meiner Sicht auch Jedox, die als Open Source-Anbieter im BI-Umfeld bekannt sind. Wenn Sie hier auch nur als abgeschlagener Nischenanbieter auftreten.

SCPM scheint auf den ersten Blick bei den Lösungen bereits ausgereifter. Der Schwerpunkt bewegt sich im Leader-Quadranten und nahe darum herum. Interessant ist, das es IBM hier gerade nicht mehr rein geschafft hat.

Neben den aus dem BI-Umfeld bekannten Markführern IBM, Oracle und SAP gibt es noch einige Anbieter, welche in beiden MQ’s zu finden sind: Tagetik, Host Analytics und Longview Solutions.

Nun, welche Tools von SAP sind in den jeweiligen Themenbereichen betrachtet worden:

SAP CPM Gartner

An den Themen und Tools zeigt sich klar, dass SCPM in den meisten Unternehmen wohl klar im Controlling und Management daheim sein dürfte, während sich mit der rechten Seite eher das interne Rechnungswesen beschäftigt.

In gewisser Weiße ist es schade, dass hier klar auch die Produktstrategie der SAP einfließt und bereits ältere Produkte wie SEM-BCS (Konsolidierung) und BW-IP (Planung), gleich gar nicht mehr betrachtet. Erfreuen sich die Werkzeuge aufgrund ihrer Historie bei SAP-Kunden nach meinem Wissen einer doch immer noch sehr breiten Basis. Wobei bei BW-IP durchaus gesehen werden könnte, dass IP (Integrierte Planung) und BPC in der Produktstrategie der SAP vereinigt werden.

Wie sich im weiteren auch noch zeigt, ist SAP mit SAP Business Planning and Consolidation (BPC) auf beiden Seiten präsent. Es wird hier ganz klar für beides als Flagship-Produkt von SAP dargestellt. Eine klarere Trennung ergibt sich also erst aus den weiteren Tools, von denen SAP ja auch eine gute Auswahl bietet.

Ich Folgenden zeigt sich, wie Gartner die Werkzeuge für die jeweilige Seite einschätzt, wo die Stärken sind und wo man als Kunde aufpassen muss:

CPM StrenCaut Pic

Aufgrund dessen, dass mit BPC das gleiche Produkt bewertet wird, wenn auch erstmal für doch unterschiedliche Aufgaben, verwundert es nicht, wenn sich die beiden Seiten zu einem großen Teil decken.

Grundsätzlich ist die Bewertung hier sehr Pauschal, bedenkt man die Vielzahl der Werkzeuge, welche hier dahinter stecken.

 

Learning Journey for SAP Analytic Solutions

Nicht nur für Data Science, auch für SAP Analytics hat SAP eine Lernreise aufgezeigt:

Learning Journey for SAP Analytics Solutions

Wie schon die Learning Journey für Data Science, ist dies als beta bezeichnet mit dem Stand vom 04/2016.

Auf den ersten Blick fällt mir auf, dass in dem 11 Seiten-Dokument kein SAP BW vorkommt. Eine Gelegenheit, einen Abgleich mit dem vorgestern erstellten SAP BI Skill Set zu machen.

Zuerst im Überblick. Die SAP versteht unter SAP Analytics Solutions offenbar fünf größere Bereiche:

  • Business Intelligence
  • SAP Predictive Analytics
  • SAP Enterprise Performance Management
  • SAP Cloud for Analytics bzw. SAP BusinessObjects Cloud
  • Governance, Risk & Compliance

Was mir aufgefallen ist, ist das das Spektrum stark dem entspricht, was mit SAP BusinessObjects Cloud kommen soll. Bis auf EPM vielleicht.

Dann habe ich fast vergeblich nach SAP BW gesucht. Aber tatsächlich, 20 Stunden E-Learning spendiert man. Interessant ist, HANA ist garnicht zu finden. Dabei doch voll gepackt mit Analytics.

Aber klar. Es ist sicherlich irgendwo sinnvoll im BI-Umfeld den Fokus auf die aktuellen BO-Tools einschließlich BPC und Cloud zu legen.

Hier nun mein Abgleich:

Check Skill Set

Klar, Themen wie EPM und GRC musste ich erweitern. Über EPM lasse ich mit mir streiten. GRC sehe ich aktuell nicht wirklich im Bereich Analytics. Jedoch, vielleicht mal ein Impuls, mir die Themen anzuschauen.

Ansonsten, klar, BW eher schwach abgebildet. Und wir sehen hier Technologie. Mit Strategie und Architektur muss man da erstmal nicht kommen.

Ich denke es deckt relativ klar das aktuelle Angebot der SAP ab. Auf Sonderthemen und auslaufende Tools wie die BEx-Suite wird hier nicht mehr eingegangen, was ich aber auch verstehen kann. Somit eigentlich ein ganz gutes Ergebnis.

Das HANA nicht dabei ist, verwundert wie geschrieben etwas. Die Zeiten, als HANA bei jeder nur denkbaren Gelegenheit erwähnt wird, scheinen wohl vorbei zu sein. Mobile könnte auch klarer vertreten sein. Wurde doch durch die Akquise von Roambi hier die Strategie nochmal gestärkt.

Auch das Eine oder Andere von openSAP und YouTube hätte man hier durchaus noch unterbringen können, während zum Teil ältere Releasestände bei den Trainings nicht gerade eine gute Werbung sind. Aber tatsächlich gibt das Schulungsprogramm der SAP leider auch nicht viel neueres her.

Auch lässt sich grundsätzlich sagen, dass die Learning Journey eher auf Breite als Tiefe zielt.

Was ich nett fände, wäre eine total kostenlose Learning Journey auf Basis von ausgewählten Blogs, Artikeln, YouTube, openSAP. Das gibt doch auch schon ganz schön was her.