BARC: The BI Survey 16

Die Zusammenfassung der Ergebnisse der BARC BI Survey 2016 sind da! Schauen wir mal, was sie im Vergleich zu 2015 und bezüglich SAP zu bieten hat. Und als kleines Novum, weil Microsoft BI bei mir aktuell auch immer mal ein Thema ist, möchte ich diesmal die beiden gegeneinander vergleichen.

Als erstes fällt mir auf, dass BARC diesmal etwas mehr Umfang spendiert hat. 66 Seiten sind es diesmal (2015:43; 2014:42).

37 Werkzeuge wurden diesmal verglichen (2015:35; 2014:34). Damit ist eine Marktkonsolidierung in den letzten Jahren kaum zu erkennen. Waren neben den „BI giants“ 2014 und 2015 noch die kleinen Anbieter und Open Source-Anbieter im Fokus, so wurde das Thema Open Source wohl von SaaS BI-Lösungen verdrängt.

SAP in der BI Survey

  • SAP hat lt. Umfrage bei seinen Anwenderunternehmen eine durchschnittliche Nutzung von etwa 11% für Design Studio und Web Intelligence. SAP BEx folgt mit 10% und BO Analysis erst bei 4% der Anwender als Schlußlicht in der Umfrage. Dies stellt Werte deutlich im unteren Bereich dar.
  • Wie gewohnt sind SAP BI-Produkte eher bei größeren Unternehmen (>2.500 Mitarbeiter) zu finden.
  • SAP BW wird für Neuanschaffungen im BI-Umfeld in 16% der Fälle evaluiert. Dicht gefolgt von Web Intelligence, BO Analysis und dann noch Design Studio. Im einstelligen Prozentbereich sind aber genauso noch Crystal Reports, BEx, Lumira, BPC und BW-IP vertreten, womit SAP mit einer breiten Palette an Werkzeugen unterwegs ist.
  • Bei der finalen Kaufentscheidung hat es Web Intelligence auf den 5. Platz (12%) geschafft. Kurz darauf folgen aber auch Design Studio, BEx und BO Analysis.
  • Beliebte Frontend-Werkzeuge für SAP BW sind die typischen SAP-Werkzeuge wie führend BEx (62%), BO Analysis, Web Intelligence und Design Studio. Als 3rd-Party Frontends sind QlikView und Tableau noch am beliebtesten.
  • SAP BEx ist in der Umfrage das Werkzeug, mit der längsten durchschnittlichen Implementierungszeit (11 Monate)

Microsoft in der BI Survey

  • Unternehmen mit MS Excel verwenden dies im Schnitt zu 40% für BI. Andere MS-Tools sind MS SSRS (21%) und MS Power BI (14%)
  • Microsoft ist mit seinen Werkzeugen eher bei Kunden im Mittleren Bereich bis 2.500 Mitarbeiter vertreten.
  • MS-Produkte werden nach QlikView und Tableau am häufigsten für eine Neuanschaffung evaluiert. Das sind MS Excel, MS SSAS, MS SSRS und Microsoft Power BI. Mit etwas Abstand bei 12% ist MS SharePoint Server Excel Service noch zu erwähnen.
  • MS Excel ist die häufigste Kaufentscheidung. MS SSRS folgt an 3. und MS Power BI an 6. Stelle.
  • Für MS SSAS wurden Frontend-Werkzeuge analysiert. Dabei kommen MS SSRS (55%) und MS Excel (mit oder ohne Add-In) am häufigsten vor. Als 3rd Party Frontends folgen Tableau, Bissantz, Cubeware und QlikView.
  • MS Power BI zählt mit einer Implementierungszeit von durchschnittlich 3 Monaten zu den am schnellsten eingeführten Lösungen.

Ergebnisse

Wie im Vorjahr, sind der Finanzbereich, das Management und der Vertrieb Hauptnutzer von BI-Lösungen. Nah dran mit mehr als 50% jedoch auch noch die Bereiche IT und Produktion.

Grundsätzlich sieht BARC eine Erweiterung der Nutzung in Richtung Marketing, wo neue, externe Datenquellen auf neue Arten zusammen geführt werden.

Die Mehrzahl der Anwender kann durch BI schneller und genauer Berichte erstellen, planen und analysieren. Für viele verbessert sich damit auch die Entscheidungsfähigkeit und die Datenqualität.

Die starken Trends in 2016 sind Data Discovery und Self-Service BI mit jeweils über 50% der Anwenderunternehmen. Im größer 20%-Bereich befinden sich dann noch Real-Time, Collaboration, Visual Design Standards und Mobile BI.

Cloud BI wird aktuell nur von etwa 12% der Unternehmen genutzt. Hierbei vor allem Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern. MS Power BI hat als Produkt die Nase vorn, während SAP hier mit den vorgestellten Produkten bisher kaum gesehen wird.

Was finden Unternehmen an Cloud BI (Top 5):

  • Keine Hardware/Infrastruktur-Kosten
  • Geringe Administrationskosten
  • Skalierbarkeit
  • Verfügbarkeit
  • Schnellere Software-Updates

Die aktuelle BI Survey zeigt, dass SAP BI und MS BI durchaus in einem Unternehmen zu finden sein können, ihre Schwerpunkte jedoch in Unternehmen verschiedener Größen und auch in zum Teil verschiedenen funktionalen Bereich haben.

SAP mag mit seiner Cloud BI-Strategie anderen Herstellern am Markt hinterher zu sein. Jedoch ist denkbar, dass SAP in den nächsten 1-2 Jahren aufgeschlossen hat und in Bereichen gut positioniert ist, in denen SAP heute kaum sichtbar ist.

Eine klare Gemeinsamkeit zeigt die Studie. Beide Hersteller sind mit einer breiten Pallete an BI-Werkzeugen auf dem Markt. Bei SAP tauchen bis zu 10 Werkzeuge auf, bei MS kann man immerhin noch 3-4 zählen.

SAP Analysis for Office

SAP Analysis for Office (AO) ist eines der strategisch gesetzten BI-Frontendtools der SAP und Teil der SAP BusinessObjects Enterprise-Suite. Gerade aufgrund der in folgendem Schaubild dargestellten Möglichkeiten erfreut es sich u. a. in den Controllingabteilungen einer großen Beliebtheit.

analysisoffice

Aktuell ist SAP Analysis for Office als Release 2.3 verfügbar und wurde von SAP als Premiumalternative zu BEx Analyzer beworben.

Durch die MS Excel/Office-Integration bietet es letztendlich alle Möglichkeiten von Excel, einschließlich VBA und Formeln, werkzeugeigene Möglichkeiten wie Kommentarfunktionen, Publishing (über BI-Plattform), lokale Kennzahlen, AO-spezifische VBA-Funktionen sowie folgende BW-spezifische Funktionen:

OLAP: Alle typischen oben aufgeführten Möglichkeiten plus sortieren, Hierarchien, Bedingungen und Exceptions

Planung: Integration sowohl von BW-IP wie auch des EPM-Clients von BPC über ein gemeinsames Add-In

BW Workspaces: Integration von externen Daten durch den Endanwender.

PowerPoint-Integration: Export/Direktanlage des interaktiven Berichts von Excel in PowerPoint

Interoperabilität: analysisoffice_interopAufgrund des breiten Einsatzspektrums und der Integration mit dem EPM-Client von BPC ist auch zukünftig eine Weiterentwicklung des Werkzeugs zu erwarten.

SAP BO Web Intelligence

SAP BusinessObjects Web Intelligence, gerne auch als WebI abgekürzt und im Weiteren so verwendet, gehört wohl zu den ältesten noch immer im Einsatz befindlichen BO BI-Werkzeugen.

Lt. Wikipedia lässt sich WebI bis 1997 zurückverfolgen. Lt. SAP ist WebI „Web-based reporting and analysis as part of an integrated BI platform solution“

WebI kommt mit eine Thin-(Web) und einem Rich-Client (Desktop) daher und ist tief in die SAP BI Plattform integriert. So habe ich mir das einerseits schon von SAP-Leuten sagen lassen, andererseits sieht man dies bspw. auch an den differenzierten Möglichkeiten, für das Werkzeug die Berechtigungen zu steuern. Auch ist WebI untrennbar mit dem BI-LaunchPad verbunden und kann im Prinzip garnicht separat installiert werden. Auch als Rich-Client kommt es als Teil der BO Client-Tools daher und nicht als einzelnes Installationspaket. Dies zieht sich bis zur Dokumentation durch, welche unter der BI-Plattform-Doku zu finden ist.

Funktional ist WebI sicherlich kein OLAP-Tool, auch wenn sich bspw. Drill-Möglichkeiten bieten. Es kann aber gut das Spektrum von Standardreporting bis hin zum ansprechenden Dashboard abdecken. Bekannt ist es auch stark für Ad-hoc-Reporting. Also dem schnellen Erstellen eines Berichts zu einer konkreten Fragestellung. Da WebI doch sehr Self-Service-like ist, erfreut es sich, was ich so höre, in den Fachbereichen großer Beliebtheit.

Als Datenquellen stellen Universen eine umfassende Möglichkeit in der BO-Welt dar. Aber auch BEx-Queries, HANA-Zugriff oder Freehand SQL auf Datenbanken sind möglich.

WebI war nach meinem Gefühl eine Zeit lang nicht im Fokus der BI-Entwicklung der SAP. Mittlerweile zeigt sich in den letzten Releases jedoch ein starker Innovationsschub.

Im Rahmen der Vereinfachung des BI-Tool Portfolio der SAP hat WebI klar seinen Platz neben Crystal Reports für den Bereich Reporting.

sap BI convergence

Quelle: ASUG

Da die Releases mit der BI-Plattform mitgehen, ist WebI aktuell (18.08.2016) im Release 4.2 SP3 verfügbar.

 

SAP BI 4.2 SP3 – Rückkehr der Mengenlehre

Ich muss gestehen, Set Analysis kannte ich irgendwo von BusinessObjects. Da gab es ein Produkt, das nicht mehr weiter entwickelt wurde. Da ich von der SAP BW-Seite komme, war das für mich gleich mal abgehakt. Einen toten Gaul soll man ja bekanntlich nicht reiten.

Jetzt sehe ich heute den SCN-Blog „SAP BI 4.2 SP3: What’s New In Semantic Layer„. Und wie Phönix aus der Asche kommt da etwas, was es bisher so nicht bei SAP gab, im aktuell promoteten BI-Paket.

Interessanterweise kommt man, wenn man mal „Set Analysis“ googled hauptsächlich bei QlikView/QlikSense raus. Dort ist das Thema wohl recht populär. Von dem ‚ehemaligen‘ BO-Produkt ist quasi nichts zu finden.

Nach einiger Suche habe ich jedoch den Blog von David Taylor gefunden und war fast überrascht, was ich da aus dem Jahr 2008 (unten) gefunden habe und das vergleiche, was ich heute in 2016 (oben) angeboten bekomme:

Set Analysis

Gut, das Venn-Diagramm ist jetzt bunt. Das nenne ich mal Wiederverwendung 😉

Nichts desto trotz muss man sagen, dass es sicherlich sehr interessant ist, nach Mengen zu analysieren. Und Qlik scheint damit wohl ganz erfolgreich unterwegs zu sein. Interessant wäre tatsächlich noch, warum Set Analysis nach der Übernahme von BusinessObjects durch SAP nicht mehr weiter entwickelt wurde. Nach XI 3.1 scheint es hier nichts Neueres mehr zu geben… Jetzt aber findet die Funktion wieder ihren Weg. Zumindest erstmal in das Information Design Tool.

Interessant, dass das wohl schon 2009 bekannt war…

Ich bin gespannt, das mal auszuprobieren und wie es dann weiter geht!

SAP BI Statement of Direction für On-Premise

Heute wurde ein aktuelles Statement of Direction (SOD) für BusinessObjects BI veröffentlicht.

Nachdem vor Kurzem auf zum Start der SAPPHIRENOW bereits kund getan wurde, dass alle BI-Lösungen, On-Premise und Cloud unter BusinessObjects laufen. Und mit der starken Präsentation der Cloud BI-Lösung von SAP überlegt man sich natürlich schon, wo geht das alles hin.

Nun, was kann man aus dem SOD mitnehmen, welches immerhin auf 20 Seiten präsentiert wird?

Mit dem SOD möchte SAP eine Roadmap für die nächsten 2 Jahre aufzeigen. Zunächst tut die SAP dies, in dem Sie klar darstellt, dass sowohl in die Cloud wie auch in On-Premise BI weiter investiert wird. Die Strategie ist „Innovate the core and lead the cloud“.Durch die Digitale Transformation werden Themen wie Predictive, Self-Service und Realtime immer wichtiger.

Innovate the core
Timo Elliott, 2016

SAP sieht Analytics und BI als die Schlüsseltechnologie, um aus der dem digitalen Business Werte zu schöpfen. SAP wirbt hier mit dem Stichwort „Reimagine Analytics

Nach der Vorstellung der allgemeinen Richtung liegt der Schwerpunkt des SOD auf den folgenden Tools:

Schade, dass Crystal Reports hier nicht auftaucht. Ist es doch immer noch Teil der Simplification-Roadmap von SAP.

SAP sieht zwei Trends am Markt. Den Trend in Richtung Self-Service BI. SAP sieht hier Lumira und Analysis for Office positioniert. Bei Lumira wurde massiv investiert in neue Funktionen und durch die Verschmelzung mit Design Studio Ende 2016 wird hier die Strategie weiter entwickelt. Bei Analysis for Office wurde ein gemeinsames Add-In mit BPC entwickelt, um den Nutzen beider Welten zu erhöhen.Zukünftig soll dieses noch um Live Office-Funktionen erweitert werden.

Der zweite Trend ist, in die IT-gesteuerte Unternehmens-BI skalierbarer und vertrauenswürdiger zu machen. Erreicht werden soll das durch die Vereinfachung des SAP BI-Portfolios, ein einfacheres Plattformmangement und die Modernisierung der BI-Werkzeuge. Die SAP sieht hier Design Studio, Web Intelligence und Crystal Reports (also doch Crystal Reports, im Dokument jedoch ohne BusinessObjects vorangestellt???):

Mit Design Studio 1.5 und 1.6 sollten hauptsächlich die Lücken zu BEx Web Application Designer und SAP BusinessObjects Dashboards geschlossen werden. Aber auch viele neue Features wie die Scorecard-Komponente oder Smart Objects. Die BI Plattform 4.2 liefert die vertrauenswürdige Basis für BI im ganzen Unternehmen.

Auch Web Intelligence liefert viele Erweiterungen mit BIP 4.2 und für alle Tools wird weiter investiert und an den oben genannten Zielen gearbeitet.

Auch die BusinessObjects Mobile-Lösung ist klar weiter gesetzt und hat ihren Cloud-Gegenspieler nun mit Roambi gefunden. Zukünftig wird Lumira hier u. a. noch stärker unterstützt werden.

SAP BusinessObjects Predictive Analytics soll seine Position weiter ausbauen. Ebenso wird in die prädiktiven Fähigkeiten von HANA investiert. Predictive Anaytics soll für jeden Anwender nutzbar werden. Das wird von SAP als ein „data scientists in a box“ beschrieben.

Des weiteren sieht SAP die HANA Plattform als Digital Enterprise Platform, welche zwar auf der „Cloud First“-Philosophie beruht, jedoch bereit ist, die Brücke zwischen Cloud und On-Premise zu schlagen. BusinessObjects BI-Werkzeuge sind Schlüsselelemente dieser Plattform.

Bzgl. S/4 HANA werden die Core Data Services das zentrale Element sein, um im gesamten Kontext von S/4 HANA alle Möglichkeiten für operative, taktische und strategische Analytics , unterstützt auch durch ein embedded BW zu liefern. Das Ziel ist dabei alle Standard-ABAP-Berichte abzulösen.

Und zu guter Letzt, nach einem erneuten Werbeblock für die Cloud BI-Welt fordert die SAP die Community auf, mitzumachen und sich einzubringen.

Alles in allem, nicht viel unerwartetes. Wenig, was nicht schon die letzten Wochen bekannt geworden ist. Jedoch sicherlich eine gute Zusammenfassung, um klar zu stellen, wohin der Weg geht.

Seien wir gespannt wie es weiter geht…

Learning Journey for SAP Analytic Solutions

Nicht nur für Data Science, auch für SAP Analytics hat SAP eine Lernreise aufgezeigt:

Learning Journey for SAP Analytics Solutions

Wie schon die Learning Journey für Data Science, ist dies als beta bezeichnet mit dem Stand vom 04/2016.

Auf den ersten Blick fällt mir auf, dass in dem 11 Seiten-Dokument kein SAP BW vorkommt. Eine Gelegenheit, einen Abgleich mit dem vorgestern erstellten SAP BI Skill Set zu machen.

Zuerst im Überblick. Die SAP versteht unter SAP Analytics Solutions offenbar fünf größere Bereiche:

  • Business Intelligence
  • SAP Predictive Analytics
  • SAP Enterprise Performance Management
  • SAP Cloud for Analytics bzw. SAP BusinessObjects Cloud
  • Governance, Risk & Compliance

Was mir aufgefallen ist, ist das das Spektrum stark dem entspricht, was mit SAP BusinessObjects Cloud kommen soll. Bis auf EPM vielleicht.

Dann habe ich fast vergeblich nach SAP BW gesucht. Aber tatsächlich, 20 Stunden E-Learning spendiert man. Interessant ist, HANA ist garnicht zu finden. Dabei doch voll gepackt mit Analytics.

Aber klar. Es ist sicherlich irgendwo sinnvoll im BI-Umfeld den Fokus auf die aktuellen BO-Tools einschließlich BPC und Cloud zu legen.

Hier nun mein Abgleich:

Check Skill Set

Klar, Themen wie EPM und GRC musste ich erweitern. Über EPM lasse ich mit mir streiten. GRC sehe ich aktuell nicht wirklich im Bereich Analytics. Jedoch, vielleicht mal ein Impuls, mir die Themen anzuschauen.

Ansonsten, klar, BW eher schwach abgebildet. Und wir sehen hier Technologie. Mit Strategie und Architektur muss man da erstmal nicht kommen.

Ich denke es deckt relativ klar das aktuelle Angebot der SAP ab. Auf Sonderthemen und auslaufende Tools wie die BEx-Suite wird hier nicht mehr eingegangen, was ich aber auch verstehen kann. Somit eigentlich ein ganz gutes Ergebnis.

Das HANA nicht dabei ist, verwundert wie geschrieben etwas. Die Zeiten, als HANA bei jeder nur denkbaren Gelegenheit erwähnt wird, scheinen wohl vorbei zu sein. Mobile könnte auch klarer vertreten sein. Wurde doch durch die Akquise von Roambi hier die Strategie nochmal gestärkt.

Auch das Eine oder Andere von openSAP und YouTube hätte man hier durchaus noch unterbringen können, während zum Teil ältere Releasestände bei den Trainings nicht gerade eine gute Werbung sind. Aber tatsächlich gibt das Schulungsprogramm der SAP leider auch nicht viel neueres her.

Auch lässt sich grundsätzlich sagen, dass die Learning Journey eher auf Breite als Tiefe zielt.

Was ich nett fände, wäre eine total kostenlose Learning Journey auf Basis von ausgewählten Blogs, Artikeln, YouTube, openSAP. Das gibt doch auch schon ganz schön was her.

SAP BusinessObjects

So, BusinessObjects hat es geschafft, bei SAP nach fast 10 Jahren zum Symbol für BI & Analytics zu werden:

SAP BusinessObjects

Quasi alles ist BO. Wie heute in den SAP News veröffentlicht wird es zukünftig die beiden Welten „SAP BusinessObjects Cloud“ und „SAP BusinessObjects Enterprise“ geben.

Selbst die neu akquirierte Mobile BI Lösung Roambi wird sofort in den Namensraum integriert mit SAP BusinessObjects Roambi. Roambi ist gleichzeitig auch Teil der Cloud-Lösung.

Bzgl. On-Premise sieht die SAP ihr Angebot zukünftig so:

  • SAP BusinessObjects Enterprise, premium edition, a complete analytics offering of BI, mobile and predictive capabilities plus key enhancements in Big Data analytics that make it Internet of Things–ready, with the addition of a 4-node starter package of the SAP HANA Vora engine to help analyze distributed Big Data across enterprise and Hadoop systems
  • SAP BusinessObjects Enterprise, professional edition, which delivers a modern BI suite with reporting, visualization and discovery capabilities to enable users to easily uncover insights and make better decisions
  • SAP BusinessObjects Enterprise, standard edition, which provides a set of ad hoc reporting tools to offer immediate answers to all users through the Web, desktop or mobile devices

Nun dann. Mann kann zumindest nicht sagen, dass es langweilig wird mit SAP BI/Analytics…

Zu guter letzt hat Steve Lucas auch noch einen Blog geschrieben, um uns die neue Welt zu erklären.

Jedoch auch die etwas unabhängigere Cindi Howson von Gartner hat bereits einen etwas kritischeren Beitrag verfasst.