John Snow

John Snow (1813 – 1858) war ein britischer Arzt.

Er leistete Pionierarbeit, indem er während einer Choleraepedemie in London 1854 die Anzahl der Todesfälle auf einer Stadtkarte abbildete. Die Visualisierung zeigte den Krankheitsherd durch eine Wasserpumpe. Mit dieser Entdeckung konnte die Epedemie schnell eingedämmt werden.

Seine Darstellung gilt als eine der ersten geospatialen Visualisierungen überhaupt.

Im Internet gibt es vielfältige Diskussionen und Analysen welche den Ansatz von Snow mit heutigen Methoden nachvollziehen, jedoch auch Kritiker und ähnliche Ansätze von anderen vorstellen. Auch von Alberto Cairo gibt es beispielsweise einen interessanten Artikel dazu.

John Snow gilt heute als einer der Begründer der Epidemologie. Und das, obwohl sein Ansatz lange umstritten war und erst nach seinem Tod die entsprechende Anerkennung bekam.

Charles Joseph Minard

Charles Joseph Minard (1781 – 1870) war ein französischer Bauingenieur, der wesentliche Beiträge zur Entwicklung der Informationsgrafik leistete.

Er ist besonders dafür bekannt, dass er 1869 ein Sankey Diagramm von Napoleons Russlandfeldzug erstellte. Edward Tufte bezeichnete diese als „wohl beste statistische Grafik aller Zeiten“ und hat auf seiner Webseite sogar eine Analyse über die Quellen dieses Diagramms veröffentlicht.

Minard hat Mitte des 19. Jahrhunderts viele weitere Arbeiten dieser Art veröffentlicht, welche zum Teil hier einsehbar sind.

 

DSAG Jahreskongress 2016 – Was man für BI & Analytics mitnehmen kann

So, zeitgleich zur TechEd Las Vegas fand bei uns auch der DSAG Jahreskongress statt.

Wenn ich es thematisch querlese, ist das Themenspektrum im Vergleich viel breiter, dafür weniger tief. Wie in den USA ist die Digitale Transformation Kernthema der Veranstaltung. In Deutschland jedoch sind die Themen schön strukturiert und bedienen das ganze Spektrum der verschiedenen DSAG Anwendergruppen.

Bzgl. BI und BI-nahen Themen finden sich sehr viele Praxisvorträge von Unternehmen. Technischen Themen wie SAP HANA Data Warehouse, SAP BusinessObjects Analytics On Premise und Cloud sowie SAP Business Planning and Consolidation (BPC) werden in Kernvorträgen behandelt und deren Einsatz in Praxisvorträgen von den Kunden dargestellt.

Bezüglich BW/4HANA werden gerade mal 13 Inhaltsfolien eingebracht. Der größere Teil wird dafür verwendet, genauer darzustellen, woher man kommt und wie man die Brücke aus dem bereits weitgehend bekannten BW on HANA schlägt.

SAP BusinessObjects Analytics (früher auch mal BI) zeigt für On-Premise BI den nächsten größeren Schritt mit 4.2 SP4. Vor allem das neue UX für BIP und WebI, sowie der Merge von Lumira und Design Studio zu Lumira 2.0 sind hier zu erwarten. Die Präsentation hier ist extrem ähnlich zu der der TechEd.

Ebenfalls deckt sich die Vorstellung von BusinessObjects Cloud zum größten Teil mit der DSAG-Präsentation. Interessant sind oft die kleinen Unterschiede. So erscheinen vergleichbare TechEd-Präsentationen oft bunter. Und eine Vision bzw. Ein Big Picture scheint in Deutschland wohl nicht vergleichbar notwendig zu sein.

BPC wird eher von der technischen Seite im BW und aus der S/4HANA-Perspektive bzgl. (Realtime-)Konsolidierung vorgestellt, welche ab Release 1610 verfügbar sein soll undim Kontext Central Finance vorgestellt. In den USA scheint BPC eher ein Workshop-Thema zu sein.

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Quelle: SAP/DSAG Jahreskongress 2016

Infomotion stellt zu BPC ein Konsolidierungsbeispiel vor, welches ich leider bereits vor 1 oder 2 Jahren bei einer Veranstaltung gesehen habe. Jedoch wird gut gezeigt, wie über Prozessoptimierung und BPC der Konsolidierungsprozess zeitlich halbiert werden konnte. Bei 90 Standorten sind eine Verkürzung auf 10 Tage eigentlich schon ein ganz guter Wert. Wenn auch nicht Realtime.

Zum gleichen Thema ein interessanter Vortrag von Oerlikon, welcher nicht wie Infomotion nur die reine Lösung vorstellt, sondern oft auch praxisrelevante Themen wie das zusammenspiel mit anderen Non-SAP-Werkzeugen oder auch der Migration von Lizenzen bei der SAP. Eine für eine Präsentation sehr detaillierte Darstellung. Viel Text und Fakten, damit sehr fachorientiert und für bestimmte Zielgruppen sicherlich sehr gut.

Verschiedene Praxisvorträge stellen zu weiteren Themen Praxisbezüge her. Jedoch sind die Folien häufig mit Werbung, Farben und Textdetails überlastet. Es bleibt zu hoffen, dass die Projekte tatsächlich besser gelaufen sind und der Vortrag selbst doch noch gut war. Die Folien machen es zumindest mal schwer, das zu erkennen.

Migros zeigt jedoch wiederum einen sehr gute Darstellung des Wegs hin zu einer ausgereiften SAP-basierten BI-Frontendstrategie einschließlich Information Design über IBCS. Man geht einerseits mit den SAP-Trends wie BO Cloud mit, scheut sich aber andererseits auch nicht, Kritik an der SAP-Produktpolitik zu äußern. Etwas, was man eigentlich auch mal gerne sieht und bei der DSAG auch mal erwarten darf. Und als Pluspunkt, man hält sich mit der Selbstdarstellung angemessen zurück. Während ich bei anderen Präsentationen erst nochmal nachschauen müsste, welches Unternehmen das überhaupt war, überzeugt Migros dadurch, dass dort offensichtlich jemand weiß, was man will und wohin man will.

Auch Storck zeigt neben vielen Reportingbeispielen kritik an der BI-Produktpolitik im Frontend-Bereich. Und das bei einer Ablösung einer Non-SAP BI-Umgebung. Also ein Start bei wenig Vorerfahrung. Zumindest in diesem Bereich. Noch nicht so ausgereift und aufwändig wie bei Migros, jedoch auf dem richtigen Weg.

Schaeffler kann bzgl. BW mit einer starken Strategie und großen Zahlen aufwarten. Knapp 10.000 User, bis zu 500.000 Berichtsaufrufe im Monat, 1 Mrd. Datensätze pro Tag, führten zu 8-9 TB komprimiert in HANA. Schaeffler möchte die Transformation hin zur Business Analytics Plattform. Ein Schritt, über den sich sicherlich einige Unternehmen Gedanken machen. Und sicherlich ein Traum-Use-Case für die SAP. Mixed Szenarios scheinen dort zunehmend zum Alltag zu gehören um die HANA-fähigkeiten Nutzen zu können. Aus der Präsentation geht noch nicht hervor, jedoch sind in die Präsentation einige BW/4HANA-Folien eingefügt, das Zielrelease scheint jedoch BW 7.4 gewesen zu sein. Ob man beim Ziel der Business Analytics Plattform angekommen ist, wird leider auch nicht klar. Trotzdem zeigt es, dass HANA bei großen Systemen wie diesem doch klare Effekte zeigt.

Insgesamt konnte man hier sicherlich ebenfalls einiges Mitnehmen. Und Live ist hier sicherlich deutlich besser, als nur die Folien zur Verfügung zu haben.

SAP TechEd 2016 – Was man für SAP BI & Analytics mitnehmen kann

Die im folgenden abgebildeten Screenshots sind alle aus öffentlichen, im Rahmen der SAP TechEd 2016 gehaltenden Präsentationen. Sie stellen einen aktuellen Stand der Planung dar und können sich natürlich jederzeit ändern!

Die SAP TechEd 2016 hat für die BI-Community wieder einiges geliefert, wenn auch vieles schon bekannt war. Richtig große Ankündigungen gab es aus meiner Sicht eigentlich nicht. Am ehesten interessant war noch HANA Express, welches für Entwickler eine Einstiegsmöglichkeit bietet, HANA auf dem eigenen Rechner zu betreiben. Trotzdem ist es interessant geballt zu betrachten, wie sich SAP aktuell im BI- und Analytics-Umfeld sieht und positioniert.

Um meinen Eindruck von den TechEd-Themen her mal kurz zu umreißen:

HANA, S/4 HANA, HANA Express, noch mehr HANA, Cloud, Fiori & UX, IoT und Digitalisierung im Allgemeinen. Und irgendwie war der Solution Manager doch auch recht präsent.

Bzgl. BI und Analytics wurde natürlich allerlei vorgestellt zu:

BusinessObjects BI-Platform & Lumira 2.0, BusinessObjects Cloud & Digital Boardroom, BW/4HANA, Predictive Analytics, S/4 HANA Analytics, Mobile BI, Planung und Konsolidierung in S/4HANA mit BPC, Enterprise Information Management & Agile Data Preperation, SAP HANA Datawarehouse & SAP Power Designer bis hin zu Themen wie Maschinellem Lernen, Graphenverarbeitung in HANA sowie Big Data und HANA Vora.

Grundsätzlich bekräftigt SAP in ihrer Analytics Strategy den Weg in die Cloud, jedoch auch das weitere Committment in die doch deutlich ausgereifteren On-Premise BI-Werkzeuge:

image03Quelle: SAP TechEd 2016  ANP100

Dahinter steht steht folgende SAP Analytics Vision, welche auch gut die Themen der SAP TechEd 2016 wiederspiegelt:

image02

Quelle: SAP TechEd 2016 – ANP102

Dabei möchte die SAP das HCP-basierte BusinessObjects Cloud als “analytics application factory” positionieren, welche wohl mit dem Digital Boardroom seine bisher bekannteste Ausprägung hat.

Die BusinessObjects BI-Plattform bekommt eine Fiori-likes Lifting beim BI Launchpad verpasst.

Bei den Frontends war Lumira 2.0 wichtig, welches in Q1/2017 kommen soll und in einem ersten Step Design Studio und Lumira zusammenführt. Dabei wird es nach wie vor zwei Frontendtools Lumira Discovery (ehem. Lumira) und Lumira Designer (ehem. Design Studio) geben, welche sowohl über ein Austauschformat den gleichen Bericht bearbeiten können, sowie auf der BI-Plattform mit einem gemeinsamen Add-In installiert werden. Mit den neuen gemeinsamen Release werden beide Werkzeuge auch stark überarbeitet und erweitert. Das neue Release wird nur auf der BI-Plattform laufen und unterstützt wie von der SAP auch bereits für andere BO-Werkzeuge angekündigt, nicht mehr NetWeaver oder HANA als Anwendungsplattform.

Somit sieht die BI Frontendstrategie der SAP wie folgt aus:

image04Quelle: SAP TechEd 2016 – ANP100

Predictive Analytics wurde von verschiedenen Seiten betrachtet. Unter dem Stichwort “Massive Predictive Analytics” will SAP das Werkzeug SAP BusinessObjects Predictive Analytics 3.0 sowohl als Predictive Factory (hohe Automatisierung, kein Coding, viele Modelle), wie auch als Predictive Analytics für die Masse positionieren. Dabei soll das Werkzeug Big Data-fähig, embedded und Cloud- und On-Premise-ready sein.

Die SAP hat in folgendem Vergleich typische Fragestellungen aus BI und Predictive Analytics gegenübergestellt:

image00Quelle: SAP TechEd 2016 – ANP108

Schön, dass in der gleichen Präsentation auch noch das folgende Statement zu finden ist:

“Predictive is NOT about telling the future – it is about understanding the past.”

Das schwierige an Vorhersagen ist eben nach wie vor, dass die Zukunft eben doch niemand kennt und die Vergangenheit immerhin Fakten abbildet. Letztendlich dient jede Analyse dazu, für die Zukunft Entscheidungen zu unterstützen.

Und auch in der Businessobjects Cloud kommt das Thema Predictive langsam ans Laufen. Auch wenn die Folien alleine dazu leider nur wenig hergegeben.

Beim Bereich Data Warehousing positioniert sich SAP immer stärker mit einem eigenen, HANA-basierten Ansatz unabhängig vom BW. Dabei kommt mittlerweile eine sehr Breite Palette an SAP-Werkzeugen zum Einsatz. Diese können jedoch aufgrund der losen Kopplung der Werkzeuge natürlich auch durch Nicht-SAP-Werkzeuge ersetzt werden:

image05Quelle: SAP TechEd 2016 – DMM104

Auch bei S/4HANA Analytics tut sich einiges und schaut man sich beispielsweise die folgende Übersicht an, so findet man sich mit den klassischen BI-Möglichkeiten wie BW und BusinessObjects BI (On-Premise) nur noch als einer unter Vielen wieder:image01

Quelle: SAP TechEd 2016 – ANP109

Ich denke als Fazit kann man sagen, dass sich bei der SAP im Bereich BI & Analytics an vielen Stellen viel tut. Im Frontendbereich werden auf der einen Seite Werkzeuge konsolidiert, wie jetzt bei BusinessObjects BI (Lumira 2.0/Simplification), auf der anderen Seite entstehen immer neue Werkzeuge in der Cloud oder für operatives Reporting. Bleibt abzuwarten, was sich hier die nächsten Jahre durchsetzt und ob es evtl. Auch übergreifend mal wieder zu einer Konsolidierung kommen wird.

Beim Data Warehouse öffnet man sich für Big Data und IoT mit dem BW/4HANA oder SQL-getriebenen DWH-Ansätzen, welche eine Vielzahl neuer Werkzeuge ins Spiel bringen. Diese überschneiden sich wiederum stark mit dem Thema Enterprise Information Management, welches die SAP auch immer wieder als separates Thema positioniert und mit einigen neuen Tools aufwartet.

Das Thema Predictive Analytics ist zwar an vielen Stellen zu finden. Jedoch ist hier die Entwicklung aus meiner Sicht etwas kontinuierlicher und übersichtlicher, auch wenn man hier genauso von dem eigenständigen Werkzeug, wie den Möglichkeiten in HANA, im BW oder in der BO Cloud sprechen kann. Trotz des breiten Ansatzes landet man hier doch immer wieder beim gleichen Kern.

SAP Analysis for Office

SAP Analysis for Office (AO) ist eines der strategisch gesetzten BI-Frontendtools der SAP und Teil der SAP BusinessObjects Enterprise-Suite. Gerade aufgrund der in folgendem Schaubild dargestellten Möglichkeiten erfreut es sich u. a. in den Controllingabteilungen einer großen Beliebtheit.

analysisoffice

Aktuell ist SAP Analysis for Office als Release 2.3 verfügbar und wurde von SAP als Premiumalternative zu BEx Analyzer beworben.

Durch die MS Excel/Office-Integration bietet es letztendlich alle Möglichkeiten von Excel, einschließlich VBA und Formeln, werkzeugeigene Möglichkeiten wie Kommentarfunktionen, Publishing (über BI-Plattform), lokale Kennzahlen, AO-spezifische VBA-Funktionen sowie folgende BW-spezifische Funktionen:

OLAP: Alle typischen oben aufgeführten Möglichkeiten plus sortieren, Hierarchien, Bedingungen und Exceptions

Planung: Integration sowohl von BW-IP wie auch des EPM-Clients von BPC über ein gemeinsames Add-In

BW Workspaces: Integration von externen Daten durch den Endanwender.

PowerPoint-Integration: Export/Direktanlage des interaktiven Berichts von Excel in PowerPoint

Interoperabilität: analysisoffice_interopAufgrund des breiten Einsatzspektrums und der Integration mit dem EPM-Client von BPC ist auch zukünftig eine Weiterentwicklung des Werkzeugs zu erwarten.

SAP BW/4HANA

Am 31.08.2016 wurde SAP BW/4HANA vorgestellt. Wie SAP S/4HANA ist BW/4HANA ein nur auf HANA laufendes SAP-System. Genau wie S/4 HANA gilt BW/4 HANA NICHT als legaler Nachfolger des SAP BW on HANA. Zukünftige Entwicklungsressourcen werden ganz klar in BW/4 HANA fließen und alle bisherigen SAP BW-Versionen gehen in die Wartung über. Mit dem neuen System wird der Ansatz, welcher mit SAP BW 7.5 begonnen und kurzzeitig unter dem Namen B/4 HANA diskutiert wurde, konsequent fortgesetzt.

SAP sieht das System als „next-generation data warehouse application for running a real-time digital enterprise„:

SAP BW Generationen

Copyright: SAP 2016

SAP möchte damit das Logical Data Warehouse, cloudbasiert (aber zur Not auch On-Premise) und mit HANA Vora für den Data Lake ermöglichen. Man möchte fast sagen: Cloud-, HANA, Big Data-First heißt das Motto.

Nach allem was ich bisher so gesehen habe, lassen sich die wirklichen Neuerungen auf folgende Punkte zusammenfassen:

  • Nur noch HANA, keine andere DB mehr
  • Der Support für SAP BW 7.5 on Any DB endet 2024
  • Kein Legacy-Code (kein InfoCube, Standard DSO, InfoSet, … mehr)
  • SAP NetWeaver wird nicht mit BW/4HANA ausgeliefert
  • Die BEx-Suite wird nicht weiter unterstützt
  • Es werden nur noch ODP-DataSources für SAP-Quellsysteme unterstützt

Die SAP hat zur Veröffentlichung am 31.08. eine zentrale Seite im SCN mit einer Menge weiterführender Informationen eingerichtet.

Auch hat Thomas Zurek (VP of SAP HANA DW) die Neuerungen präsentiert. Jedoch aus meiner Sicht nur weitgehend die Entwicklung zusammengefasst, welche mit BW on HANA zuletzt bereits sichtbar war. Mittlerweile (05./07.09.) hat er jedoch noch etwas nachgelegt und auch das Warum? und den Datenmodellierungsansatz näher erläutert.

Doppelt fleißig war man bei der FAQ. Neben der SAP hat auch John Appleby eine solche zur Verfügung gestellt.

Jetzt sind aber nicht alle ganz so unkritisch, wie bspw. die ASUG, die der SAP News-Meldung kaum nachsteht. Die DSAG mahnt gleich an, bestehende Kunden nicht zu vergessen. Nicht zu unrecht, bedenkt man, dass mit der Ankündigung gleich mal die Weiterentwicklung der SAP BW-Schiene on Any DB ein Ende gesetzt wurde.

Als Berater darf man sich freuen. Sind doch bis 2024 eine Menge BW-Migrationen und ein steigender Beratungsbedarf zu erwarten. Schließlich sind aktuell im Jahre 4 nach BW on HANA gerade mal gut 20 % der SAP-Kunden (3.700 von 17.000) auf HANA. In den nächsten Jahren müssen damit pro Jahr ca. 2.000 BW-Systeme releasegewechselt und auf HANA gebracht werden, womit sich die bisherige Geschwindigkeit verdoppeln würde.

Große Diskussionen kann ich bisher nicht sehen. Fragen, welche gestellt werden sind z.B.:

  • Was sind die Hauptunterschiede zwischen BW 7.5 und BW/4HANA?
  • Laufen auf BW/4HANA weiterhin alle Add-Ons? (SAP Note -> 2189708)
  • Welches Release wird in welche Situation empfohlen?
  • Wie passt das neue Release mit der Übernahme des Big Data-as-a-Service Anbieters Alticscale zusammen?

GA des SAP BW/4HANA 1.0 wird groß zusammen mit Amazon am 07.09.2016 gefeiert. Weitere wichtige Erweiterungen werden dann für Q4/2016 – Q2/2017 erwartet. Auf weitere Informationen in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten kann man also gespannt sein.